Verfechter der Good Carb-Diäten beurteilen Lebensmittel nach ihrem Gehalt an guten oder schlechten Kohlenhydraten. Bewertungsmaßstab ist der so genannte glykämische Index (GI).
Der GI gibt an, wie stark der Blutzuckerspiegel nach Verzehr eines Lebensmittels steigt. Schlechte Kohlenhydrate, zum Beispiel in Zucker, Süßigkeiten und Weißmehl, haben einen hohen GI und lassen den Blutzuckerspiegel deutlich ansteigen. Der hohe Blutzuckerspiegel fördert eine vermehrte Ausschüttung von Insulin, einem Hormon, das den Fettaufbau und Hungergefühle begünstigt. Deshalb sind schlechte Kohlenhydrate verboten.
Gute Kohlenhydrate, zum Beispiel in ballaststoffreichen Vollkornprodukten und Gemüse, haben einen niedrigen GI und beeinflussen den Blutzuckerspiegel positiv. Sie dürfen deshalb auf dem Speiseplan stehen.
© goFeminin.de GmbH, Haftungsausschluss