
Eine Flugangst (Aviophobie) liegt vor, wenn die Angst vor dem Fliegen so starke Ausmaße annimmt, dass sie das Leben der Betroffenen beeinträchtigt.
Die scheinbaren Gründe für die Angst vorm Fliegen sind unterschiedlich; während einige Betroffene unangenehme Erfahrungen während eines Flugs gemacht haben, sind andere noch nie geflogen. Die Flugangst ist nicht zu verwechseln mit einer gewissen Furcht vor dem Fliegen, die wie viele andere Sorgen und Ängste in verschiedenen Situationen des täglichen Lebens verständlich und normal ist – Aviophobie ist eine krankhafte Angststörung beziehungsweise eine Phobie. Typisch für alle Phobien ist, dass:
Typischerweise ist die Erkenntnis, dass andere das Fliegen nicht als gefährlich oder bedrohlich betrachten, keine Hilfe bei Flugangst: Die Angstsymptome lassen sich dadurch nicht bekämpfen. Welches Verhalten Menschen mit einer Aviophobie in einer angstauslösenden Situation zeigen und welche körperlichen Symptome auftreten, hängt unter anderem vom Ausmaß der Angst ab, die von leichtem Unbehagen bis zur Panik reichen kann. Mögliche körperliche Beschwerden bei Flugangst sind:
Die Behandlung der Flugangst richtet sich nach dem Ausmaß der Phobie: Die therapeutischen Mittel gegen Flugangst reichen von Entspannungsmethoden über kognitive Therapie bis hin zur Verhaltenstherapie. Zudem bieten viele Fluggesellschaften und Institutionen spezielle Flugangst-Seminare an: Ein solches Seminar gegen Flugangst vermittelt, dass die Aviophobie rational unbegründet ist; anschließend steht ein Flug auf dem Plan.
Um zu verhindern, dass sich die Angstreaktion im Lauf der Zeit verstärkt, ist es ratsam, schon bei ersten Anzeichen für eine Angst vorm Fliegen gegenzusteuern und gegebenenfalls Hilfe zu suchen, um die Flugangst überwinden zu können.
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