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FSME-Risikogebiete

FSME-Risikogebiete sind Regionen, in denen das Risiko besteht, durch einen Zeckenstich an FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) zu erkranken. Eine FSME-Impfung ist in diesen Gebieten empfehlenswert.

In Deutschland ist die Anzahl der gemeldeten FSME-Erkrankungen im Jahr 2008 mit 288 Fällen im Vergleich zu 2006 (546 Fälle) gesunken. Damit liegt die Zahl der Erkrankungen wieder im üblichen Durchschnitt von 262 Fällen. Im Frühjahr 2009 zählten vor allem folgende Bundesländer zu den FSME-Risikogebieten:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern (außer dem westlichen Teil Oberbayerns und dem größten Teil Schwabens)
  • Hessen (v.a. die Landkreise Odenwald, Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Offenbach, Main-Kinzig-Kreis, Marburg-Biedenkopf sowie der Stadtkreis Darmstadt)
  • Rheinland-Pfalz (v.a. Birkenfeld)
  • Thüringen (v.a. die Landkreise Sonneberg, Hildburghausen, Saalfeld-Rudolstadt, Saale-Orla-Kreis, Saale-Holzland-Kreis sowie die Stadtkreise Jena und Gera)

Auf Zecken trifft man vor allem in Waldgebieten im Gras, in Büschen, aber auch in am Boden liegendem Laub. Besonders gefährdet sind Personen, die in den natürlichen Lebensräumen der Zecken leben, sowie Personen, die sich häufig in Waldgebieten aufhalten, etwa aus beruflichen Gründen (z.B. Forstarbeiter), oder um Freizeitaktivitäten nachzugehen (z.B. Wanderer, Radfahrer oder Camper). Die meisten FSME-Erkrankungen geschehen durch Zeckenstiche, die sich Betroffene in der Freizeit zuziehen.

Obwohl in den FSME-Risikogebieten die Gefahr besteht, dass ein Zeckenstich FSME überträgt, lassen sich nur wenige Menschen in diesen Regionen gegen FSME impfen. So liegt der Anteil der geimpften Bevölkerung in den Risikogebieten Bayerns nur bei 14 Prozent, in Baden-Württemberg bei etwa 28 Prozent. In beiden Bundesländern hat die Impfquote damit dennoch leicht zugenommen. Mit zunehmendem Alter nimmt der Durchimpfungsgrad dagegen ab, obwohl FSME-Fälle ab einem Alter von 50 Jahren deutlich häufiger auftreten und einen schweren Verlauf nehmen.


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