Obwohl ich schon seit vielen Jahren laufe, ist mir die Auswahl der richtigen Jogging-Schuhe erst jetzt schmerzhaft bewusst geworden. Doch zum Glück gibt es Experten, die einem Tipps geben und Ratschläge erteilen können.
Nach fast zwei Jahren Pause habe ich vor etwa acht Monaten wieder mit dem Jogging angefangen. Mir fehlte einfach der sportliche Ausgleich zu meiner eher kopflastigen Arbeit. Denn das beste Rezept, Stress abzubauen, ist und bleibt einfach Sport. Ich wollte langsam anfangen. Früher bin ich vier mal die Woche abends laufen gegangen, für meinen Wiedereinstieg wollte ich aber zunächst mit zwei Einheiten pro Woche starten. Ich holte also meine alte Jogging-Ausrüstung aus dem Schrank – Trikot, Sporthose und Laufschuhe – und drehte meine ersten Runden in dem Park in meiner Nachbarschaft. Doch schon nach drei Wochen taten mir beim Laufen die Knie weh. Irgendwann wurde das so schlimm, dass ich einen Termin mit einem Sportarzt vereinbarte. Nach der Untersuchung frage er sofort nach meinem Laufschuhen und der Beschaffenheit des Bodens meiner Laufstrecke. Als ich ihm dann meine Geschichte erzählte, riet er mir, es mit neuen Laufschuhen zu versuchen. Außerdem empfahl er mir verschiedene Sportgeschäfte, die ihre Kunden erstklassig beraten und sogar Messungen vornehmen, um die individuellen Laufeigenschaften ihrer Kunden zu ermitteln. Natürlich folgte ich seinem Rat. Heute weiß ich, dass es viele unterschiedliche Modelle für unterschiedliche Untergründe und Lauftypen gibt. Und dass die falschen Schuhe zu dauerhaften Schäden an den Gelenken führen können. Ich kann daher nur jedem raten, sich bei der Auswahl der Jogging-Schuhe ordentlich beraten zu lassen und sich verschiedene Schuhe für unterschiedliche Untergründe (Asphalt, Feldwege u.s.w) zuzulegen. Ihre Gelenke werden es ihnen danken.
Sportliche Grüße!
Roman Dietrich