Inlineskaten bietet hervorragende Möglichkeiten, die eigene Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer zu trainieren und die koordinativen Fähigkeiten zu steigern – und das unter freiem Himmel und auf nahezu jedem Untergrund. Doch das Inlineskaten birgt auch einige Gefahren. Denn bei Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h können Stürze oft dramatische Folgen nach sich ziehen. Mit den folgenden Sicherheitstipps sind Sie vorbereitet.
- Tragen Sie immer eine komplette Schutzbekleidung: Helme, Knie-, Ellenbogen- und Handgelenksschützer gehören dabei
zur Grundausstattung. Spezielle Skating-Hosen verleihen zusätzlichen Schutz und helfen, Verletzungen im Beckenbereich zu vermeiden.
- Kontrollieren Sie Ihre Ausrüstung regelmäßig und prüfen Sie die Funktionstüchtigkeit der Bremsen und Kugellager. Skaten Sie nur auf Gelände, das Ihren Fähigkeiten entspricht und fahren Sie vorausschauend. So können Sie sich auf mögliche Hindernisse rechtzeitig einstellen.
- Meiden Sie nasse oder ölige Stellen, Unebenheiten und Schotterpisten. Kontrollieren Sie Ihre Geschwindigkeit
und denken Sie an den Bremsweg. Tragen Sie beim Skaten keinen MP3-Player, da sie akustische Warnsignale nicht
mehr wahrnehmen können.
- Der Besuch von Inlineskating-Kursen ist besonders für Anfänger ratsam. Hier lernen Sie die Grundtechniken und auch, wie Sie im Fall der Fälle kontrolliert stürzen. Selbst Fortgeschrittene können von den Tipps eines Profis profitieren und dazulernen.
Experten raten: Niemals oben ohne!
Obwohl Sportarten wie Eishockey, Fußball oder Skifahren deutlich unfallträchtiger sind, sollte man das Risiko beim Inlineskaten nicht unterschätzen. Fast 80 Prozent aller Verletzungen sind dabei auf Stürze zurückzuführen. Auch Zusammenstöße mit Fußgängern und Fahrradfahrern enden häufig im Krankenhaus. Dabei lässt sich das Ausmaß der Verletzungen leicht minimieren: Tragen Sie stets einen Helm und werden Sie nicht übermütig. Denn oftmals sind Unfälle auf körperliche Erschöpfung und Überforderung zurückzuführen.
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