Ihre persönlichen Informationen rund um Ihre Versicherungen finden Sie in unserem Kundenbereich.

Der Berg ruft!

Es sollte unser erster gemeinsamer Urlaub in den Bergen werden. Doch was mit einem entspannten Ausflug in die Schweizer Bergwelt begann, endete für meinen Sohn mit einem verstauchten Knöchel. Und für mich mit einem rieseigen Schrecken.

Die taufrische Luft, die unendliche Weite, die majestätischen Gipfel: Seit jeher üben die Berge eine magische Anziehungskraft auf Urlauber und Ausflügler aus. Wandern und Bergsteigen wirkt sich dabei nicht nur positiv auf die Gesundheit aus, es hilft auch beim Stressabbau und beruhigt die Sinne. Doch dass dieser Freizeitspaß auch Unfallrisiken birgt, wird häufig von vielen ignoriert.

Tipps zum Wandern und Bergsteigen

  • Die richtige Ausrüstung ist für Wanderer und Bergsteiger ein entscheidender Faktor, Risiken zu minimieren. Professionelle Wanderschuhe mit entsprechendem Profil schützen vor Stürzen und bösen Ausrutschern.
  • Gute Vorbereitung schützt vor bösen Überraschungen: Planen Sie Ihre Route sorgfältig und informieren Sie sich über die Beschaffenheit und den Schwierigkeitsgrad der Wege. Aktuelle Wetterinformationen vor dem Aufbruch sind beim Wandern und Bergsteigen unerlässlich.
  • Spielen Sie nicht den Helden: Brechen Sie die Tour ab, wenn schlechtes Wetter aufzieht, kehren Sie um oder suchen Sie in einer Hütte Schutz. Neben Blitzschlag stellen dichter Nebel und Regen eine weitere alpine Gefahr dar. Besonders kritisch ist Schneefall, da man leicht die Orientierung verliert.
  • Ob in der Gruppe oder im Alleingang: Informieren Sie vor dem Start unbedingt Freunde oder Einheimische am Urlaubsort über die geplante Route und den voraussichtlichen Zeitpunkt der Rückkehr. Und nehmen Sie ein Mobiltelefon mit auf Tour.
  • Grundsätzlich gilt: Immer zeitliche Reserven für Pausen einplanen und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Nur markierte Wege benutzen und Überanstrengungen vermeiden. Denn übermüdet kommt man leicht ins Stolpern und Stürzen.

Klimawandel bringt Berge ins Rutschen!

Steigende Temperaturen und anhaltende Hitzeperioden wirken sich auch auf den Bergsport aus - besonders in sensiblen Höhenlagen zwischen 2.500 und 3.500 Metern. Denn wo früher Eis und Schnee den Fels fest zusammengehalten haben, treten heute verstärkt Steinschläge, Felsstürze und Erdrutsche auf. Viele klassische Bergsteigerrouten sind daher gefährlicher geworden. Informieren Sie sich deshalb bei ortansässigen Bergführern immer über die bestehenden Verhältnisse und speziellen Risikogebiete.

Weitere Artikel

Kleine Wunden versorgen

Alle sechs Sekunden passiert ein Unfall. Kleinere Verletzungen können schnell mit einem Erste-Hilfe-Set versorgt werden.

Zum Erste-Hilfe-Set

Unfallversicherungen

Alle vier Sekunden passiert in Deutschland ein Unfall. Schützen Sie sich vor den finanziellen Folgen.

Private Unfallversicherung

Unsere Auszeichnungen

Schließen

Schließen