Grillparties und Lagerfeuer wecken wild-romantische Gefühle und begeistern Jung und Alt. Doch nicht nur für das Fleisch ist der Grill eine brenzlige Sache. Denn durch Funkenflug kann schnell
ein Großbrand entstehen. Damit ein geselliger Grillabend mit Freunden nicht in einem flammenden Inferno endet, sollten die folgenden Ratschläge berücksichtigt werden.
- Der Grill sollte auf einem festen und vor Umsturzgefahren gesicherten Platz stehen. Grillen Sie nicht in geschlossenen Räumen oder unter Sonnenschirmen und Markisen. Entsprechende Löschmittel wie Wasser, Feuerlöscher oder ein Gartenschlauch sollten stets griffbereit sein.
- Servietten, Pappteller und Plastikbecher gehören auf einen separaten Tisch in sichere Distanz zum Grillplatz. Genauso wie Öle, Holzstöße, trockene Pflanzen und andere leicht entzündliche Materialien.
- Wenn Kinder im Haushalt leben oder zu Besuch sind, lassen Sie die Grillstelle niemals unbeaufsichtigt und halten Sie sie möglichst vom Grill fern. Auch Fettspritzer sind schmerzhaft und durch Winde und brennende Fette können
hohe Stichflammen entstehen.
- Für ein Lagerfeuer heben Sie am besten eine Mulde aus und umranden die Feuerstelle mit großen Steinen. So verhindern Sie, dass Flammen auf brennbare Gegenstände in unmittelbarer Nähe übergreifen.
Ein gefährliches Spiel mit dem Feuer.
Die Risiken beim Grillen mit offenem Feuer werden leider allzu häufig unterschätzt. Immer wieder kommt es in der Grillsaison zu Unfällen mit schwersten Verbrennungen. Die meisten Unfälle sind dabei auf Unachtsamkeit oder einen fehlerhaften Umgang mit Brandbeschleunigern zurückzuführen. Verwenden Sie beim Grillen daher niemals Spiritus oder Benzin. Die besten Anzündhilfen für einen Holzkohlegrill sind an der Kennzeichnung DIN 66358 oder Ö-Norm EN 1860 erkennbar, wobei feste Anzündhilfen am sichersten sind.
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