Zu viel UV-Licht in jungen Jahren mindert späteres Sehvermögen
Hamburg, 13. August 2008 - In der Sonne zu spielen, gehört für Kinder zu den schönsten Sommeraktivitäten. Doch das grelle Licht birgt auch Gefahren, die viele Eltern nicht erkennen. So wird Sonnenschutz häufig nur mit der Haut in Verbindung gebracht – ein Fehler. Denn auch für Kinderaugen sind ultraviolette Strahlen (UV) gefährlich, weil der natürliche Lichtschutz bei Heranwachsenden noch nicht voll ausgereift ist. Bleibende Schäden an Linse und Netzhaut, hervorgerufen durch den Ultraviolett-B-Anteil im Sonnenlicht, können in der Folge zu Sehbeeinträchtigungen führen. Besonders tückisch: Die Schäden sind schmerzlos und machen sich erst Jahre später bemerkbar, warnen Experten vom Deutschen Ring.
Um Spätfolgen wie Linsentrübung (Grauer Star) oder Schäden an der Netzhaut (Makuladedegeneration) zu vermeiden, ist ein guter Sonnenschutz für Kinderaugen Pflicht. Bei längeren Aufenthalten im Freien sollten Eltern stets Sonnenhütchen und Käppis mit großem Schirm sowie geeignete Sonnenbrillen im Gepäck haben. Allerdings haben umfangreiche Sonnenbrillentests ergeben, dass rund 60 Prozent der Kinderbrillen keinen ausreichenden UV-Schutz haben. Dies ist besonders gefährlich, weil die Pupillen, aufgrund der dunklen Gläser, stark geweitet sind und dadurch viel UV-Licht ins Auge gelangt. Beim Kauf sollten Eltern deshalb unbedingt auf hochwertige Gläser achten. Gute Brillen erkennt man an dem „CE-Zeichen“. Mit diesem Qualitätssiegel gehen Eltern sicher, dass der UV-Schutz der EU-Norm entspricht. Wegen der Streustrahlung sollte zudem auf vermeintlich schicke kleine, schmale oder runde Gläser verzichtet werden. Sonnenbrillen mit Rundumschutz sind die bessere Wahl.
Wie wichtig frühzeitige Vorsorge ist, zeigt sich daran, dass etwa eins von 250 Kindern an einer Linsentrübung, dem Grauen Star, leidet. Unbehandelt führt Grauer Star zu einer bleibenden Sehschwäche, manchmal sogar zur Erblindung. Nötige Sehhilfen können in so einem Fall besonders teuer werden. „Leider bekommen Kinder bis 14 Jahre von ihrer gesetzlichen Krankenversicherung nur einen Zuschuss, der eine bestimmte Obergrenze nicht überschreiten darf“, erklärt Jens Christian Berggreen, Gesundheitsexperte für Kinder und Jugendliche beim Deutschen Ring. Mit günstigen Kinderkrankenzusatzversicherungen können Eltern die Gesundheitsversorgung ihrer Kinder schnell und einfach über den Kassenstandard hinaus erweitern. Dies ermöglicht beispielsweise der „RingKinderGesundheitsschutz“ vom Deutschen Ring mit dem Eltern unter anderem Anspruch auf Sehhilfen für ihre Kinder im Wert von bis zu 200 Euro haben – und das bereits für einen monatlichen Beitrag von unter fünf Euro.
Guter Sonnenschutz für Kinderaugen:
Augenprobleme frühzeitig erkennen:
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