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25.06.09 Reden ist Gold: Ein offener Dialog ist die beste Vorsorge

Selbstbestimmtes Leben im Alter erfordert eine rechtzeitige Auseinandersetzung mit dem Thema
Reden ist Gold: Ein offener Dialog ist die beste Vorsorge

Hamburg, 25. Juni 2009 – Der diesjährige Seniorentag hat es gezeigt: Ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter ist der größte Zukunftswunsch der Generation der über 50-Jährigen. Ein Ergebnis, das auch aus der gemeinsam vom Deutschen Ring und von der Stiftung für Zukunftsfragen durchgeführten Generationenstudie hervorgeht. Doch angesichts der zunehmenden Lebenserwartung und der damit einhergehenden steigenden Wahrscheinlichkeit einer Pflegebedürftigkeit schürt die Aussicht auf ein langes Leben auch Ängste: Wer sorgt für mich, wenn ich es selbst nicht mehr schaffe? Kann ich das Alter finanzieren? Die laufende Diskussion über die staatliche Ruhestands- und Pflegefinanzierung verunsichert zusätzlich. Was ist zu tun, um dem Alter dennoch beruhigt entgegenzugehen?

Sprachlosigkeit unbedingt vermeiden!
Basis für eine Pflegevorsorge ist ein frühzeitiges Gespräch zwischen Kindern und Eltern. In einer ruhigen Minute sollten beide Seiten ihre Vorstellungen offen ansprechen. Gegenseitige Kenntnis der Wünsche und Verständnis für die Sichtweise des anderen sind notwendig, um gemeinsam über die Vorstellungen für die Zukunft zu sprechen. Wichtig ist, dieses Gespräch bewusst zu suchen und nicht darauf zu warten, dass es sich einmal ergibt. Weiterhin gilt: Pausen sowohl in als auch zwischen den Gesprächen sind erlaubt. So wird dem Gesprächspartner genügend Freiraum gelassen und ein Dialog, in dem sich beide Seiten wohlfühlen, ist möglich. Das Gespräch sollte zudem gut vorbereitet sein und Argumente bereitstehen. Eine Formulierung aus persönlicher Perspektive in Form von Ich-Botschaften erzeugt Nähe und engt den Gesprächspartner nicht ein. Beide Gesprächspartner sollten zudem Reaktionen des Anderen akzeptieren und nicht als persönlichen Angriff werten. Entscheidend ist auch, sich vom Misserfolg eines ersten Versuchs nicht entmutigen zu lassen. Zunächst zählt, dass das Gespräch begonnen wurde. Wer nun am Ball bleibt, wird recht bald einen Dialog führen, der sich gut anfühlt.

Patientenverfügung, Vollmacht und Co. – alle Vorkehrungen rechtzeitig getroffen?
Ist die Hürde des ersten Gesprächs genommen, wird konkreter Handlungsbedarf in der Regel offenkundig. Je früher dieser erkannt wird, desto besser. So bleibt unter Umständen noch wertvolle Zeit, um in eine zusätzliche private Absicherung zu investieren. Oder mit einer entsprechenden Verfügung rechtzeitig dafür zu sorgen, dass der eigene Wille im Falle eines Falles Erfüllung findet. Darüber hinaus können enge Vertraute mit entsprechenden Vollmachten ermächtigt werden, im Ernstfall Gesundheits- oder Vermögensangelegenheiten zu erledigen und für die Durchsetzung einer Patientenverfügung Sorge zu tragen.
Wer all diese Angelegenheiten frühzeitig „in Ordnung gebracht“ hat, kann ruhigen Gewissens und mit einem sicheren Gefühl dem Lebensabend entgegen gehen.
 
Zu Hause oder Heim – im Gespräch gemeinsam Lösungen finden
Die Frage nach der Versorgung im Fall einer Pflegebedürftigkeit ist die größte Sorge, die persönliche Zuwendung der größte Wunsch. Dabei stehen dem oft geäußerten Wunsch einer häuslichen Pflege durch Angehörige die zunehmende Mobilität des Einzelnen und das damit verbundene Auseinanderdriften der Familien entgegen. Auch hier hilft nur das rechtzeitige Gespräch. Nur wer die Wünsche des anderen kennt, kann mit entsprechenden Planungen beginnen, das Zuhause zum altersgerechten Wohnsitz umbauen und Unterstützung für den Alltag organisieren. Sollte die Entscheidung gegen eine häusliche Pflege ausfallen, bleibt bei frühzeitiger Beschäftigung mit dem Thema genügend Zeit, um sich mit verschiedenen Wohnformen vertraut zu machen, Kosten zu kalkulieren und Vorbereitungen zu treffen.

Aller Anfang ist schwer: Hilfen zum Gesprächseinstieg
Mit zunehmendem Alter vermischen sich die Themen Krankheit, Tod, Finanzen und der Rollenwechsel zwischen Kindern und Eltern zu einem unangenehmen Tabu. Um dennoch einen leichten Einstieg in die Thematik zu finden, bieten Leitfäden wertvolle Unterstützung. Mit dem Ratgeber „Lass uns reden“ hilft der Deutsche Ring gemeinsam mit einem Psychologen, den Gesprächseinstieg zu finden und individuelle Fragen zu formulieren.
Die Broschüre kann unter www.Generationenstudie.de kostenfrei bestellt werden.

Über die Versicherungsunternehmen Deutscher Ring

Der Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a. G. aus Hamburg hat seinen Ursprung im Jahr 1925 und ist heute einer der erfolgreichsten Anbieter von Krankenvoll- und Krankenzusatzversicherungen. Dazu tragen leistungsstarke Produkte, ein herausragender Kundenservice sowie eine außergewöhnlich hohe Beitragsstabilität bei. Seit April 2009 bildet das Unternehmen als gleichberechtigter Partner mit den Versicherungsgesellschaften der SIGNAL IDUNA Gruppe einen Gleichordnungskonzern.

Die Deutscher Ring Lebensversicherungs-AG und die Deutscher Ring Sachver-
sicherungs-AG
aus Hamburg sind spezialisiert auf die finanzielle Absicherung der Altersvorsorge sowie der Unfall- und Schadensrisiken von Privatkunden. Sie greifen dabei auf über 85 Jahre Erfahrung zurück. Beide Versicherer sind seit 1985 Tochterunternehmen des Schweizer Bâloise-Konzerns.

2007 erschien unter dem Titel „Altersträume“ die in Zusammenarbeit mit der Stiftung für Zukunftsfragen durchgeführte Generationenstudie. Das Buch mit einem Vorwort von Henning Scherf ist für 16,90 Euro im Buchhandel erhältlich (ISBN 3-89678-361-5).

Deutscher Ring
Lebensversicherungs-AG, Krankenversicherungsverein a. G., Sachversicherungs-AG
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20459 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 35 99 - 27 37
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